Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB der Heldenbot GbR. Stand: 10.01.2026.

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen
Heldenbot GbR
– nachfolgend „Anbieter“ –
und ihren Kunden – nachfolgend „Kunde“.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer i. S. d. § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung von:

  • KI-basierten Automationen
  • Softwarelösungen (SaaS)
  • Beratungs- und Implementierungsleistungen

zur Unterstützung von Recruiting- und HR-Prozessen.

Der Anbieter schuldet keinen konkreten Recruiting- oder Vermittlungserfolg.

3. Vertragsschluss

Angebote sind freibleibend. Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • schriftliche Auftragsbestätigung oder
  • Nutzung der Software nach Registrierung.

4. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag / Angebot. Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen weiterzuentwickeln oder anzupassen, sofern der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Der Anbieter schuldet keine permanente Verfügbarkeit, außer ausdrücklich vereinbart.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Zugänge bereit.

Der Kunde ist verantwortlich für:

  • Rechtmäßigkeit der bereitgestellten Daten
  • Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben gegenüber Bewerbern

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

6. Vergütung

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag. Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig.

7. Nutzungsrechte

Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich beschränktes Nutzungsrecht an der Software. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Unterlizenzierung ist untersagt. Quellcode und KI-Logik verbleiben ausschließlich beim Anbieter.

8. Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Die Software nutzt automatisierte KI-Systeme. Ergebnisse können:

  • unvollständig
  • fehlerhaft
  • verzerrt

sein.

Der Kunde ist verpflichtet, die KI-Ergebnisse eigenverantwortlich zu prüfen. Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, die auf KI-Ergebnissen beruhen.

9. Haftung

Der Anbieter haftet nur bei:

  • Vorsatz
  • grober Fahrlässigkeit

Bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für:

  • entgangenen Gewinn
  • entgangene Bewerbungen
  • Fehlentscheidungen im Recruiting

ist ausgeschlossen.

10. Datenschutz

Die Parteien schließen – soweit erforderlich – einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Weitere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

11. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich zur Geheimhaltung aller nicht öffentlichen Informationen. Die Verpflichtung gilt auch nach Vertragsende.

12. Vertragslaufzeit und Kündigung

Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag.

Sofern nicht anders vereinbart:

  • monatlich kündbar
  • Kündigungsfrist: 14 Tage zum Monatsende

Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.